Freitag, 30. November 2007
Freitag, 9. November 2007
Kueste
guten morgen!
letztes wochenende waren wir nun endlich an der kueste.
in der nacht von donnerstag auf freitag ging es in quito mit dem bus los.
vormittags war ich noch in der schule und hab mit den kindern colada morada getrunken und ein guagua de pan, brotmaennchen, gegessen. dies ist eine tradition zum día de los difuntos (allerseelen) am zweiten november. die colada ist ein etwas dickfluessiges getraenk mit ganz vielen fruechten und zimtgeschmack. hat ein bisschen an weihnachten und gluehwein erinnert. war total nett mit den ganzen schuelern auf dem schulhof zu sitzen und gemeinsam zu speisen.
nachmittags hatten wir unsere zweite salsa stunde. ich weiss nicht, ob ich schon erzaehlt hatte, dass ich damit nun endlich angefangen habe. wir machen im moment einen kurs mit allen voluntaeren in der uni. der lehrer ist sehr gut, aber etwas streng und unentspannt meiner meinung nach. fuer den anfang vielleicht aber gar nicht so schlecht, um den richtigen einstieg zu bekommen.
so nachts um 00.20uhr sind wir dann also in einem gemuetlichen reisebus richtung kueste losgebraust. unterwegs hat sich mein mitgebrachter yoghurt schoen ueber meinen schlafsack und boden ausgebreitet, sodass ich erstmal auf kurviger strecke putzen musste--> herrlich, gestunken hat´s dann auch irgendwann.
morgens in der fruehe sind wir in tonsupa, einem kleinen oertchen in esmeraldes, angekommen. von der busstation ging es in coolen motorradtaxen zu den cabañas von fevi. wir hatten zwei bungalows und eine bambushuette, auf derem oberen deck haengematten hingen. mit musik wurde dies zu unserer "chillout area". nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir sofort zum strand, der direkt um die ecke lag. endlich wieder MEER nach zwei monaten. das meer und der strand haben mich zwar eher an das mittelmeer, als an die ostsee erinnert, aber herrlich war es trotzdem wieder das meeresrauschen zu hoeren. trotz bewoelkung war es auch wunderbar warm und wir haben uns von der busfahrt erholt. abends haben wir auf unserem deck vorgeglueht und sind dann ins 15min entfernte atacames gezogen. dort reihen sich am strand eine bambusbar an die andere und ueberall gibt es coole musik und cocktails. die menschen sind auch ganz anders als in der stadt, richtige kuestenmenschen eben. wir haben getanzt und cocktails getrunken bis ein anruf von unseren cabañas kam, dass wir schnell nach hause kommen sollten, da bei uns eingebrochen wurde. wir also schnell auf ein motorradtaxi gesetzt und losgeheitzt. als wir ankamen hat sich uns folgendes bild dargeboten: alle unsere klamotten waren aus unseren zimmern gezerrt worden und in einem zimmer verteilt, alle taschen durchwuehlt und der inhalt wild verstreut und alle wertvollen gegenstaende gestohlen. insgesamt 600$, 8 kameras, 9 handys und noch ein paar kleinigkeiten mehr. von mir haben sie zum glueck nur meinen foen, mein handy und meinen ipod genommen. mein geld hatte ich im schuh versteckt und meine kamera, sowieso nur die analoge, lag auf unserem deck unentdeckt von den einbrechern. dass meine musik weg ist, ist allerdings sehr schade. vor allem auf den langen busfahrten werde ich sie vermissen.
wie es zu dem einbruch gekommen ist ist uns allen nicht ganz klar. zwar waren unsere tueren nicht verschlossen, jedoch liegen die cabañas in einem eingezaeunten, abgeschlossenen bezirk und eine familie hat 24 stunden ein auge auf die huetten. wahrscheinlich haben sie etwas mit dem vorfall zu tun, aber sicher sind wir uns da nicht.
wir haben uns das wochenende, jedoch nicht verderben lassen und sind am samstag wieder an den strand und abends tanzen gegangen.
sonntag mittag mussten wir dann leider wieder nach quito aufbrechen. diesesmal bei tageslicht und da ich ja keine musik hatte konnte ich in aller ruhe die schoene landschaft ecuadors bewundern. die ist einfach umwerfend schoen. vor allem die kueste mit ihren palmen und bambusstauden.
ich muss zugeben ich habe mich in die kueste verliebt und muss jetzt noch die ganze zeit an unser wochenende denken. war wahrscheinlich nicht das letzte mal, dass ich dort war:)
am montag sind wir als erstes auf den schwarzmarkt gegangen und haben uns neue handys angeschafft. wahrscheinlich auch nicht das richtige sich ein gestohlenes handy zu kaufen, wenn man seins erst geklaut bekommen hat, aber wir haben ja alle leider kein geld zu viel.
dienstag ging dann wieder der alltag los und heute beginnt das wochenende!
mir geht es nach zwei monaten hier in ecuador richtig gut. das land gefaellt mir, die leute sind sehr nett und meine projekte sind auch gut und ausbaufaehig. das einzige ist immer noch die familie, aber darum werde ich mich jetzt kuemmern, damit ich hier auch hundertprozentig ankommen kann. freu mich immer etwas von euch und eurem alltag zu hoeren.
bis naechstes mal
hasta pronto
hannah
letztes wochenende waren wir nun endlich an der kueste.
in der nacht von donnerstag auf freitag ging es in quito mit dem bus los.
vormittags war ich noch in der schule und hab mit den kindern colada morada getrunken und ein guagua de pan, brotmaennchen, gegessen. dies ist eine tradition zum día de los difuntos (allerseelen) am zweiten november. die colada ist ein etwas dickfluessiges getraenk mit ganz vielen fruechten und zimtgeschmack. hat ein bisschen an weihnachten und gluehwein erinnert. war total nett mit den ganzen schuelern auf dem schulhof zu sitzen und gemeinsam zu speisen.
nachmittags hatten wir unsere zweite salsa stunde. ich weiss nicht, ob ich schon erzaehlt hatte, dass ich damit nun endlich angefangen habe. wir machen im moment einen kurs mit allen voluntaeren in der uni. der lehrer ist sehr gut, aber etwas streng und unentspannt meiner meinung nach. fuer den anfang vielleicht aber gar nicht so schlecht, um den richtigen einstieg zu bekommen.
so nachts um 00.20uhr sind wir dann also in einem gemuetlichen reisebus richtung kueste losgebraust. unterwegs hat sich mein mitgebrachter yoghurt schoen ueber meinen schlafsack und boden ausgebreitet, sodass ich erstmal auf kurviger strecke putzen musste--> herrlich, gestunken hat´s dann auch irgendwann.
morgens in der fruehe sind wir in tonsupa, einem kleinen oertchen in esmeraldes, angekommen. von der busstation ging es in coolen motorradtaxen zu den cabañas von fevi. wir hatten zwei bungalows und eine bambushuette, auf derem oberen deck haengematten hingen. mit musik wurde dies zu unserer "chillout area". nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir sofort zum strand, der direkt um die ecke lag. endlich wieder MEER nach zwei monaten. das meer und der strand haben mich zwar eher an das mittelmeer, als an die ostsee erinnert, aber herrlich war es trotzdem wieder das meeresrauschen zu hoeren. trotz bewoelkung war es auch wunderbar warm und wir haben uns von der busfahrt erholt. abends haben wir auf unserem deck vorgeglueht und sind dann ins 15min entfernte atacames gezogen. dort reihen sich am strand eine bambusbar an die andere und ueberall gibt es coole musik und cocktails. die menschen sind auch ganz anders als in der stadt, richtige kuestenmenschen eben. wir haben getanzt und cocktails getrunken bis ein anruf von unseren cabañas kam, dass wir schnell nach hause kommen sollten, da bei uns eingebrochen wurde. wir also schnell auf ein motorradtaxi gesetzt und losgeheitzt. als wir ankamen hat sich uns folgendes bild dargeboten: alle unsere klamotten waren aus unseren zimmern gezerrt worden und in einem zimmer verteilt, alle taschen durchwuehlt und der inhalt wild verstreut und alle wertvollen gegenstaende gestohlen. insgesamt 600$, 8 kameras, 9 handys und noch ein paar kleinigkeiten mehr. von mir haben sie zum glueck nur meinen foen, mein handy und meinen ipod genommen. mein geld hatte ich im schuh versteckt und meine kamera, sowieso nur die analoge, lag auf unserem deck unentdeckt von den einbrechern. dass meine musik weg ist, ist allerdings sehr schade. vor allem auf den langen busfahrten werde ich sie vermissen.
wie es zu dem einbruch gekommen ist ist uns allen nicht ganz klar. zwar waren unsere tueren nicht verschlossen, jedoch liegen die cabañas in einem eingezaeunten, abgeschlossenen bezirk und eine familie hat 24 stunden ein auge auf die huetten. wahrscheinlich haben sie etwas mit dem vorfall zu tun, aber sicher sind wir uns da nicht.
wir haben uns das wochenende, jedoch nicht verderben lassen und sind am samstag wieder an den strand und abends tanzen gegangen.
sonntag mittag mussten wir dann leider wieder nach quito aufbrechen. diesesmal bei tageslicht und da ich ja keine musik hatte konnte ich in aller ruhe die schoene landschaft ecuadors bewundern. die ist einfach umwerfend schoen. vor allem die kueste mit ihren palmen und bambusstauden.
ich muss zugeben ich habe mich in die kueste verliebt und muss jetzt noch die ganze zeit an unser wochenende denken. war wahrscheinlich nicht das letzte mal, dass ich dort war:)
am montag sind wir als erstes auf den schwarzmarkt gegangen und haben uns neue handys angeschafft. wahrscheinlich auch nicht das richtige sich ein gestohlenes handy zu kaufen, wenn man seins erst geklaut bekommen hat, aber wir haben ja alle leider kein geld zu viel.
dienstag ging dann wieder der alltag los und heute beginnt das wochenende!
mir geht es nach zwei monaten hier in ecuador richtig gut. das land gefaellt mir, die leute sind sehr nett und meine projekte sind auch gut und ausbaufaehig. das einzige ist immer noch die familie, aber darum werde ich mich jetzt kuemmern, damit ich hier auch hundertprozentig ankommen kann. freu mich immer etwas von euch und eurem alltag zu hoeren.
bis naechstes mal
hasta pronto
hannah
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