Freitag, 30. November 2007
Freitag, 9. November 2007
Kueste
guten morgen!
letztes wochenende waren wir nun endlich an der kueste.
in der nacht von donnerstag auf freitag ging es in quito mit dem bus los.
vormittags war ich noch in der schule und hab mit den kindern colada morada getrunken und ein guagua de pan, brotmaennchen, gegessen. dies ist eine tradition zum día de los difuntos (allerseelen) am zweiten november. die colada ist ein etwas dickfluessiges getraenk mit ganz vielen fruechten und zimtgeschmack. hat ein bisschen an weihnachten und gluehwein erinnert. war total nett mit den ganzen schuelern auf dem schulhof zu sitzen und gemeinsam zu speisen.
nachmittags hatten wir unsere zweite salsa stunde. ich weiss nicht, ob ich schon erzaehlt hatte, dass ich damit nun endlich angefangen habe. wir machen im moment einen kurs mit allen voluntaeren in der uni. der lehrer ist sehr gut, aber etwas streng und unentspannt meiner meinung nach. fuer den anfang vielleicht aber gar nicht so schlecht, um den richtigen einstieg zu bekommen.
so nachts um 00.20uhr sind wir dann also in einem gemuetlichen reisebus richtung kueste losgebraust. unterwegs hat sich mein mitgebrachter yoghurt schoen ueber meinen schlafsack und boden ausgebreitet, sodass ich erstmal auf kurviger strecke putzen musste--> herrlich, gestunken hat´s dann auch irgendwann.
morgens in der fruehe sind wir in tonsupa, einem kleinen oertchen in esmeraldes, angekommen. von der busstation ging es in coolen motorradtaxen zu den cabañas von fevi. wir hatten zwei bungalows und eine bambushuette, auf derem oberen deck haengematten hingen. mit musik wurde dies zu unserer "chillout area". nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir sofort zum strand, der direkt um die ecke lag. endlich wieder MEER nach zwei monaten. das meer und der strand haben mich zwar eher an das mittelmeer, als an die ostsee erinnert, aber herrlich war es trotzdem wieder das meeresrauschen zu hoeren. trotz bewoelkung war es auch wunderbar warm und wir haben uns von der busfahrt erholt. abends haben wir auf unserem deck vorgeglueht und sind dann ins 15min entfernte atacames gezogen. dort reihen sich am strand eine bambusbar an die andere und ueberall gibt es coole musik und cocktails. die menschen sind auch ganz anders als in der stadt, richtige kuestenmenschen eben. wir haben getanzt und cocktails getrunken bis ein anruf von unseren cabañas kam, dass wir schnell nach hause kommen sollten, da bei uns eingebrochen wurde. wir also schnell auf ein motorradtaxi gesetzt und losgeheitzt. als wir ankamen hat sich uns folgendes bild dargeboten: alle unsere klamotten waren aus unseren zimmern gezerrt worden und in einem zimmer verteilt, alle taschen durchwuehlt und der inhalt wild verstreut und alle wertvollen gegenstaende gestohlen. insgesamt 600$, 8 kameras, 9 handys und noch ein paar kleinigkeiten mehr. von mir haben sie zum glueck nur meinen foen, mein handy und meinen ipod genommen. mein geld hatte ich im schuh versteckt und meine kamera, sowieso nur die analoge, lag auf unserem deck unentdeckt von den einbrechern. dass meine musik weg ist, ist allerdings sehr schade. vor allem auf den langen busfahrten werde ich sie vermissen.
wie es zu dem einbruch gekommen ist ist uns allen nicht ganz klar. zwar waren unsere tueren nicht verschlossen, jedoch liegen die cabañas in einem eingezaeunten, abgeschlossenen bezirk und eine familie hat 24 stunden ein auge auf die huetten. wahrscheinlich haben sie etwas mit dem vorfall zu tun, aber sicher sind wir uns da nicht.
wir haben uns das wochenende, jedoch nicht verderben lassen und sind am samstag wieder an den strand und abends tanzen gegangen.
sonntag mittag mussten wir dann leider wieder nach quito aufbrechen. diesesmal bei tageslicht und da ich ja keine musik hatte konnte ich in aller ruhe die schoene landschaft ecuadors bewundern. die ist einfach umwerfend schoen. vor allem die kueste mit ihren palmen und bambusstauden.
ich muss zugeben ich habe mich in die kueste verliebt und muss jetzt noch die ganze zeit an unser wochenende denken. war wahrscheinlich nicht das letzte mal, dass ich dort war:)
am montag sind wir als erstes auf den schwarzmarkt gegangen und haben uns neue handys angeschafft. wahrscheinlich auch nicht das richtige sich ein gestohlenes handy zu kaufen, wenn man seins erst geklaut bekommen hat, aber wir haben ja alle leider kein geld zu viel.
dienstag ging dann wieder der alltag los und heute beginnt das wochenende!
mir geht es nach zwei monaten hier in ecuador richtig gut. das land gefaellt mir, die leute sind sehr nett und meine projekte sind auch gut und ausbaufaehig. das einzige ist immer noch die familie, aber darum werde ich mich jetzt kuemmern, damit ich hier auch hundertprozentig ankommen kann. freu mich immer etwas von euch und eurem alltag zu hoeren.
bis naechstes mal
hasta pronto
hannah
letztes wochenende waren wir nun endlich an der kueste.
in der nacht von donnerstag auf freitag ging es in quito mit dem bus los.
vormittags war ich noch in der schule und hab mit den kindern colada morada getrunken und ein guagua de pan, brotmaennchen, gegessen. dies ist eine tradition zum día de los difuntos (allerseelen) am zweiten november. die colada ist ein etwas dickfluessiges getraenk mit ganz vielen fruechten und zimtgeschmack. hat ein bisschen an weihnachten und gluehwein erinnert. war total nett mit den ganzen schuelern auf dem schulhof zu sitzen und gemeinsam zu speisen.
nachmittags hatten wir unsere zweite salsa stunde. ich weiss nicht, ob ich schon erzaehlt hatte, dass ich damit nun endlich angefangen habe. wir machen im moment einen kurs mit allen voluntaeren in der uni. der lehrer ist sehr gut, aber etwas streng und unentspannt meiner meinung nach. fuer den anfang vielleicht aber gar nicht so schlecht, um den richtigen einstieg zu bekommen.
so nachts um 00.20uhr sind wir dann also in einem gemuetlichen reisebus richtung kueste losgebraust. unterwegs hat sich mein mitgebrachter yoghurt schoen ueber meinen schlafsack und boden ausgebreitet, sodass ich erstmal auf kurviger strecke putzen musste--> herrlich, gestunken hat´s dann auch irgendwann.
morgens in der fruehe sind wir in tonsupa, einem kleinen oertchen in esmeraldes, angekommen. von der busstation ging es in coolen motorradtaxen zu den cabañas von fevi. wir hatten zwei bungalows und eine bambushuette, auf derem oberen deck haengematten hingen. mit musik wurde dies zu unserer "chillout area". nachdem wir uns eingerichtet hatten sind wir sofort zum strand, der direkt um die ecke lag. endlich wieder MEER nach zwei monaten. das meer und der strand haben mich zwar eher an das mittelmeer, als an die ostsee erinnert, aber herrlich war es trotzdem wieder das meeresrauschen zu hoeren. trotz bewoelkung war es auch wunderbar warm und wir haben uns von der busfahrt erholt. abends haben wir auf unserem deck vorgeglueht und sind dann ins 15min entfernte atacames gezogen. dort reihen sich am strand eine bambusbar an die andere und ueberall gibt es coole musik und cocktails. die menschen sind auch ganz anders als in der stadt, richtige kuestenmenschen eben. wir haben getanzt und cocktails getrunken bis ein anruf von unseren cabañas kam, dass wir schnell nach hause kommen sollten, da bei uns eingebrochen wurde. wir also schnell auf ein motorradtaxi gesetzt und losgeheitzt. als wir ankamen hat sich uns folgendes bild dargeboten: alle unsere klamotten waren aus unseren zimmern gezerrt worden und in einem zimmer verteilt, alle taschen durchwuehlt und der inhalt wild verstreut und alle wertvollen gegenstaende gestohlen. insgesamt 600$, 8 kameras, 9 handys und noch ein paar kleinigkeiten mehr. von mir haben sie zum glueck nur meinen foen, mein handy und meinen ipod genommen. mein geld hatte ich im schuh versteckt und meine kamera, sowieso nur die analoge, lag auf unserem deck unentdeckt von den einbrechern. dass meine musik weg ist, ist allerdings sehr schade. vor allem auf den langen busfahrten werde ich sie vermissen.
wie es zu dem einbruch gekommen ist ist uns allen nicht ganz klar. zwar waren unsere tueren nicht verschlossen, jedoch liegen die cabañas in einem eingezaeunten, abgeschlossenen bezirk und eine familie hat 24 stunden ein auge auf die huetten. wahrscheinlich haben sie etwas mit dem vorfall zu tun, aber sicher sind wir uns da nicht.
wir haben uns das wochenende, jedoch nicht verderben lassen und sind am samstag wieder an den strand und abends tanzen gegangen.
sonntag mittag mussten wir dann leider wieder nach quito aufbrechen. diesesmal bei tageslicht und da ich ja keine musik hatte konnte ich in aller ruhe die schoene landschaft ecuadors bewundern. die ist einfach umwerfend schoen. vor allem die kueste mit ihren palmen und bambusstauden.
ich muss zugeben ich habe mich in die kueste verliebt und muss jetzt noch die ganze zeit an unser wochenende denken. war wahrscheinlich nicht das letzte mal, dass ich dort war:)
am montag sind wir als erstes auf den schwarzmarkt gegangen und haben uns neue handys angeschafft. wahrscheinlich auch nicht das richtige sich ein gestohlenes handy zu kaufen, wenn man seins erst geklaut bekommen hat, aber wir haben ja alle leider kein geld zu viel.
dienstag ging dann wieder der alltag los und heute beginnt das wochenende!
mir geht es nach zwei monaten hier in ecuador richtig gut. das land gefaellt mir, die leute sind sehr nett und meine projekte sind auch gut und ausbaufaehig. das einzige ist immer noch die familie, aber darum werde ich mich jetzt kuemmern, damit ich hier auch hundertprozentig ankommen kann. freu mich immer etwas von euch und eurem alltag zu hoeren.
bis naechstes mal
hasta pronto
hannah
Freitag, 26. Oktober 2007
fortsetzung....
ja diese woche hatte ich schulfrei, da die lehrerinnen mal eben 4 tage auf eine fortbildung mussten.
montag war ich dann aber noch im krankenhaus zum arbeiten. nachdem ich mir letzten montag einen schoenen kittel gekauft hatte konnte ich nun endlich richtig anfangen. richtig arbeiten kann man das, was ich mache nicht nennen, da ich durch fehlende experiencia fast nichts machen darf. aber ich kann viel schauen und das werde ich die naechsten male auch ordentlich machen.
am montag habe ich dann also einen katheter gesaeubert, zugeschaut wie eine naht vom kaiserschnitt gezogen wurde, wie ein kaiserschnitt, der entzuendet war, gesaeubert wurde und wie der liebe doktor einen eingewachsenen fussnagel ziehen musste.--> sehr appetitlich muss ich sagen:) jaa das war mein erster richtiger tag im krankenhaus. nach der nagelgeschichte hatte ich dann auch fuer den anfang genug und bin mit erin, die mit mir dort arbeitet, erstmal was essen gefahren. in zukunft werde ich bestimmt nocht mehr sehen, zum beispiel eine geburt, und mit der zeit auch mehr machen duerfen.
die tage, die ich frei hatte, habe ich genutzt, um mir die projekte einiger anderer voluntaere anzuschauen. am mittwoch war ich zum beispiel mit bei lydia und ihren pferden. sie arbeitet im nachbarort mit pferden und behinderten kindern, die dort hinkommen und mit den pferden eine therapie machen. das grundstueck der Fundación Amen liegt in einem wunderschoenen tal und rundherum zwitschern die voegel. total toll. habe mir vorgenommen ab naechstem monat dort reitstunden zu nehmen. in deutschland haette ich das ja nie gemacht, aber hier ist das ambiente einfach umwerfend schoen.
dieses wochenende ist nicht viel geplant. am samstag feiern wir den geburtstag von lydias gastschwester. die wird 15 jahre alt. der 15te ist hier in ecuador ein ganz besonderer geburtstag, der mit vielen gaesten und rosatorte gefeiert wird.
das kommenden wochenende ist mal wieder ein verlaengertes und wir voluntaere werden endlich an die kueste fahren!!!ich werde euch dann vom baden im meer und den cocktails am strand berichten:)
macht es gut ihr lieben!
ja diese woche hatte ich schulfrei, da die lehrerinnen mal eben 4 tage auf eine fortbildung mussten.
montag war ich dann aber noch im krankenhaus zum arbeiten. nachdem ich mir letzten montag einen schoenen kittel gekauft hatte konnte ich nun endlich richtig anfangen. richtig arbeiten kann man das, was ich mache nicht nennen, da ich durch fehlende experiencia fast nichts machen darf. aber ich kann viel schauen und das werde ich die naechsten male auch ordentlich machen.
am montag habe ich dann also einen katheter gesaeubert, zugeschaut wie eine naht vom kaiserschnitt gezogen wurde, wie ein kaiserschnitt, der entzuendet war, gesaeubert wurde und wie der liebe doktor einen eingewachsenen fussnagel ziehen musste.--> sehr appetitlich muss ich sagen:) jaa das war mein erster richtiger tag im krankenhaus. nach der nagelgeschichte hatte ich dann auch fuer den anfang genug und bin mit erin, die mit mir dort arbeitet, erstmal was essen gefahren. in zukunft werde ich bestimmt nocht mehr sehen, zum beispiel eine geburt, und mit der zeit auch mehr machen duerfen.
die tage, die ich frei hatte, habe ich genutzt, um mir die projekte einiger anderer voluntaere anzuschauen. am mittwoch war ich zum beispiel mit bei lydia und ihren pferden. sie arbeitet im nachbarort mit pferden und behinderten kindern, die dort hinkommen und mit den pferden eine therapie machen. das grundstueck der Fundación Amen liegt in einem wunderschoenen tal und rundherum zwitschern die voegel. total toll. habe mir vorgenommen ab naechstem monat dort reitstunden zu nehmen. in deutschland haette ich das ja nie gemacht, aber hier ist das ambiente einfach umwerfend schoen.
dieses wochenende ist nicht viel geplant. am samstag feiern wir den geburtstag von lydias gastschwester. die wird 15 jahre alt. der 15te ist hier in ecuador ein ganz besonderer geburtstag, der mit vielen gaesten und rosatorte gefeiert wird.
das kommenden wochenende ist mal wieder ein verlaengertes und wir voluntaere werden endlich an die kueste fahren!!!ich werde euch dann vom baden im meer und den cocktails am strand berichten:)
macht es gut ihr lieben!
Sonntag, 21. Oktober 2007
Sorry!
hola ihr lieben,
tut mir leid, dass ich euch so lang hab warten lassen, aber in letzter zeit hatte ich einfach nicht die laune zu berichten.
ich fang einfach mal hinten an..
freitag war mein geburtstag!! in den tagen davor war ich mir nie so sicher, ob ich mich auf ihn freuen sollte oder nicht, weil ich nicht wusste was ich von ihm zu erwarten hatte. als wir donnerstag dann aber geplant hatten abends essen und danach tanzen zu gehen, bin ich freitag morgen mit einem guten gefuehl im bauch aufgewacht. den vormittag hatte ich mir so mehr oder weniger frei genommen, um ein bisschen auszuschlafen und um meine pakete endlich auszupacken. geschalfen habe ich dann letztendlich nur bis 8 uhr, aber das waren dann schonmal 2 stunden mehr als sonst:) dann habe ich all meine pakete und briefe um mich herum im bett verteilt und angefangen sie zu oeffnen. habe mich sehr ueber all die lieben worte und die kleinigkeiten aus deutschland gefreut.
zur pause in der schule bin ich dann zu lydia in die klasse gegangen, um mit den kindern ein bisschen zu feiern und suessigkeiten zu essen. die kinder und lydia hatten dann schon auf mich gewartet und mich mit einem geburtstagsstaendchen auf englisch und spanisch begruesst. auf der tafel stand "Feliz Cumpleaños Hannah" sehr suess!!
nachmittags hab ich dann mit meiner gastmutter geputzt und ein wenig gekocht. um 6 uhr sollten naemlich lydia und emil zum geburtstagsessen vorbeikommen. danach wollten wir uns mit den anderen voluntaeren nochmal zum essen treffen.
als es dann schon 6.30 uhr war und alles bereit stand, hab ich mir dann doch gedanken gemacht, wie wir das zeitlich alles schaffen sollen. jaaaa und dann klopft es an der tuer und wer steht da?
alle voluntaere mit essen und trinken bepackt. das war vielleicht ein ueberraschung! ich hatte mit nichts gerechnet und hab mich dem entsprechend total gefreut. meine erste ueberraschungsparty!! organisiert hatte das alles die liebe lydia. zur begruessung gab es dann erstmal einen super leckeren milchshake mit erdbeeren, darauf folgte ein selbstgebackener schokokuchen von abelina und lydia und dann hatte meine gastmutter ja noch gekocht.
nach dem essen haben wir uns dann taxen genommen und sind nach quito tanzen gefahren. erst in eine bar zum trinken und dann in einen club. um halb zwei war ich dann schon leider so muede von dem aufregenden tag, dass ich mit ein paar anderen nach hause gefahren bin.
aber der tag war einfach so toll, dass das gar nichts gemacht hat. also alles in allem ein wunderbarer geburtstag, den ich so niemals erwartet haette.
gestern war ich dann auch gleich wieder auf einem geburtstag. dieses mal auf einem kindergeburtstag von einem der gastgeschwister von raja (usa). da alle wussten, dass ich den tag zuvor auch geburtstag hatte, wurde mit mir auch gleich der brauch mit dem gesicht in der torte ausgefuehrt. man soll eigentlich nur seine nase in den kuchen stupsen, aber dann drueckt einen jemand von hinten mit der hand in den kuchen.--> sehr schokoladig kann ich sagen:)
muss jetzt leider das internet verlassen. schreibe aber naechste woche noch einmal, habe naemlich fast die ganze woche schulfrei.
tut mir leid, dass ich euch so lang hab warten lassen, aber in letzter zeit hatte ich einfach nicht die laune zu berichten.
ich fang einfach mal hinten an..
freitag war mein geburtstag!! in den tagen davor war ich mir nie so sicher, ob ich mich auf ihn freuen sollte oder nicht, weil ich nicht wusste was ich von ihm zu erwarten hatte. als wir donnerstag dann aber geplant hatten abends essen und danach tanzen zu gehen, bin ich freitag morgen mit einem guten gefuehl im bauch aufgewacht. den vormittag hatte ich mir so mehr oder weniger frei genommen, um ein bisschen auszuschlafen und um meine pakete endlich auszupacken. geschalfen habe ich dann letztendlich nur bis 8 uhr, aber das waren dann schonmal 2 stunden mehr als sonst:) dann habe ich all meine pakete und briefe um mich herum im bett verteilt und angefangen sie zu oeffnen. habe mich sehr ueber all die lieben worte und die kleinigkeiten aus deutschland gefreut.
zur pause in der schule bin ich dann zu lydia in die klasse gegangen, um mit den kindern ein bisschen zu feiern und suessigkeiten zu essen. die kinder und lydia hatten dann schon auf mich gewartet und mich mit einem geburtstagsstaendchen auf englisch und spanisch begruesst. auf der tafel stand "Feliz Cumpleaños Hannah" sehr suess!!
nachmittags hab ich dann mit meiner gastmutter geputzt und ein wenig gekocht. um 6 uhr sollten naemlich lydia und emil zum geburtstagsessen vorbeikommen. danach wollten wir uns mit den anderen voluntaeren nochmal zum essen treffen.
als es dann schon 6.30 uhr war und alles bereit stand, hab ich mir dann doch gedanken gemacht, wie wir das zeitlich alles schaffen sollen. jaaaa und dann klopft es an der tuer und wer steht da?
alle voluntaere mit essen und trinken bepackt. das war vielleicht ein ueberraschung! ich hatte mit nichts gerechnet und hab mich dem entsprechend total gefreut. meine erste ueberraschungsparty!! organisiert hatte das alles die liebe lydia. zur begruessung gab es dann erstmal einen super leckeren milchshake mit erdbeeren, darauf folgte ein selbstgebackener schokokuchen von abelina und lydia und dann hatte meine gastmutter ja noch gekocht.
nach dem essen haben wir uns dann taxen genommen und sind nach quito tanzen gefahren. erst in eine bar zum trinken und dann in einen club. um halb zwei war ich dann schon leider so muede von dem aufregenden tag, dass ich mit ein paar anderen nach hause gefahren bin.
aber der tag war einfach so toll, dass das gar nichts gemacht hat. also alles in allem ein wunderbarer geburtstag, den ich so niemals erwartet haette.
gestern war ich dann auch gleich wieder auf einem geburtstag. dieses mal auf einem kindergeburtstag von einem der gastgeschwister von raja (usa). da alle wussten, dass ich den tag zuvor auch geburtstag hatte, wurde mit mir auch gleich der brauch mit dem gesicht in der torte ausgefuehrt. man soll eigentlich nur seine nase in den kuchen stupsen, aber dann drueckt einen jemand von hinten mit der hand in den kuchen.--> sehr schokoladig kann ich sagen:)
muss jetzt leider das internet verlassen. schreibe aber naechste woche noch einmal, habe naemlich fast die ganze woche schulfrei.
Donnerstag, 27. September 2007
Baños und mehr
so nun ist es mal wieder so weit...
ich hatte mit dem wochenende aufgehoert, an dem wir in lumbisi am kindergarten baeume pflanzen sollten. ja das haben wir auch in schoenstem sonnenschein und damit verbundener hitze getan. nach drei stunden pflanzen und graben hatte ich dann blasen an den haenden und war total im eimer:) war aber trotzdem nett mal eine koerperlich anstrengende arbeit zu verrichten, zumal es ja auch fuer einen guten zweck ist. diesen samstag geht´s wieder los. nach dem arbeiten ging es erst einmal duschen und dann nach tumbaco, einem nachbarort, zum shoppen. habe endlich so eine art vans gefunden, die mir gefallen und guenstig sind, juchuu!
sonntag sind wir dann tatsaechlich mit einem teil der familie in den zoo gefahren. die mutter, meine gastschwester, mein gastbruder mit frau und kind waren mit. sind ca. 1 1/2 stunden gefahren und haben unterwegs immer angehalten, um am strassenrand schoene fruechte fuer mich zum probieren zu kaufen. der zoo war dann so maessig schoen. toll war, dass wirklich alle tiere, bis auf die tiger, aus sued oder mittelamerika stammten. nicht so schoen waren die ueberfuellten kaefige, die zudem auch noch schmutzig waren.
zurueck zu hause hat mir die frau meines gastbruders die haare geschnitten. eigentlich hatte ich nur gefragt, wo man dies am besten tun koennte und dann stellte sich heraus, dass sie in einem frisoersalon arbeitet und mir jetzt gleich die haare schneiden koennte. so sass ich dann also mit handtuch umwickelt im wohnzimmer und hab mir in 20 min die haare schneiden lassen. richtig gut! sah hinterher auch wunderbar aus, viel besser als bei einem billigfrisoer.
danach bin ich dann mit lydia und woraphan nach cumbaya zu der abelina gefahren, um ein leckeres schokofondue mit fruechten zu machen und einen film anzuschauen. die fruechte, die wir gekauft haben waren zwar eigentlich nicht so richtig fuer fondue geeignet, aber es hat uns trotzdem allen gut geschmeckt:)
so und nun kommt unser tolles wochenende in baños. dort sind wir letzten freitag hin aufgebrochen. vormittags waren wir noch alle in quito, um unseren censo ausstellen zu lassen. der censo ist eine art identifikationskarte fuer uns hier in ecuador. ist ein jahr gueltig und wird von nun an immer bei uns sein, um uns auszuweisen.
um 12.30uhr haben wir dann einen expressbus nach baños genommen. sollte eigentlich genau 3 stunden bis zur ankunft dauern. da unser '' express'' bus aber jedes pupsdorf angefahren hat waren wir dann erst vier stunden spaeter da. war aber nicht so schlimm. haben uns dann ein nettes hostel gesucht und sind direkt etwas essen gegangen. waren in einem netten kleinen restaurante, in dem man mexikanisch und asiatisch essen konnte. der erste cocktail und wahrscheinlich der hoehenunterschied zu quito haben mich dann leider so umgehauen, dass ich einen kleinen kreislaufzusammenbruch hatte. war nicht so schoen, ging dann aber schnell wieder vorueber. nach dem essen ging es dann in ein herrlich heisses thermalbad. dafuer ist baños, wie der name schon sagt, sehr bekannt. ein becken war so heiss wie eine sehr sehr warme badewanne, ein anderes so eisig wie keine ahnung was und das dritte lag dann mit einer angenehmem temperatur dazwischen. war jedenfalls sehr erholend nach der langen busfahrt.
auf der ueberdachten dachterrasse gab es dann noch ein bier oder tee und ein spielchen zum abschluss.
samstag morgen sind wir relativ frueh aufgestanden und haben uns im ort fahrraeder ausgeliehen. mit denen ging es dann auf der ''wasserfallroute'' auf eine ca. 20km lange tour. unterwegs haben die jungen und ein maedel eine art bungeejumping gemacht und ich waere mit ihnen fast gestorben. hat aber allen sehr viel spass gemacht. anschliessend haben wir in einem kleinen ort rast gemacht und uns einen coolen wasserfall angeschaut. (fotos folgen)
abends haben wir dann eine kaeselastige, aber koestliche pizza beim italiener gegessen und sind danach etwas trinken und tanzen gegangen.
sonntag ging es dann leider wieder zurueck nach quito-lumbisi. diesmal aber schneller. zu hause war meine familie zum glueck ausser haus und ich konnte erstmal entspannen und auspacken. als sie wieder da waren musste natuerlich alles erzaehlt werden und ich habe ihnen mitgebrachte suessigkeiten uebergeben, die innerhalb der naechsten drei tage weggeputzt wurden. hat ihnen wohl geschmeckt:)
ja in der schule, in der ich arbeite hat sich einiges veraendert. ich unterrichte jetzt mit lydia zusammen eine fuenfkoepfige klasse alleine. die kinder koennen weder schreiben noch lesen und auch in mathe muss einiges getan werden. die groesse der klasse ist grossartig, mit den kindern zu arbeiten ist allerdings noch etwas schwierig. haben bis heute kein buch gehabt und mussten uns alle uebungen selbst ausdenken. ist gar nicht so einfach jemanden das lesen und das alphabet beizubringen. mit drei kinder laeuft es inzwischen schon sehr gut. sie koennen aber auch schon alle buchstaben und die zahlen bis hundert, darauf kann man gut aufbauen und sie lernen gut und engagiert mit. die anderen zwei maedels sind unsere problem kinder. sie koennen die zahlen erst bis max. 5 und auch nur ein oder zwei buchstaben. das groesste problem ist jedoch, dass sie keine lust haben zu lernen und zudem noch rotz frech sind. das habe ich noch nicht erlebt. wir schimpfen mit ihnen und sie lachen uns einfach ins gesicht. dann beschmeissen sie uns mit steinen oder ihrem anspitzer muell und machen alle sachen, die wir ihnen zum lernen gebastelt haben kaputt. die haben einfach keinen respekt und anstand. ich denke mir mal, dass ihr verhalten einen psychologischen hintergrund hat, aber eigentlich fuehle ich mich als voluntaer nicht dafuer verantwortlich mich damit zu beschaeftigen. haben jetzt beschlossen mit der direktorin zu reden, um ihr zu erklaeren, dass wir diese beiden nicht mehr unterrichten wollen. nehmen lieber andere kinder in die klasse auf, die auch hilfe brauchen, als uns die laune von diesen goeren verderben zu lassen. bin aber trotz alledem zuversichtlich, dass das eine nette zeit mit den schuelern werden wird, wenn wir uns einmal richtig eingearbeitet haben. ab naechster woche sollen wir dann auch in unsere anderen projekte, hoffe das klappt auch.
dieses wochenende ist mal nichts geplant. am sonntag sind wahlen in ecuador. ich glaube der kongress wird gewaehlt, bin mir da aber nicht sicher, da ich mich mit dem politischen vokabular noch nicht auskenne. wird aber bestimmt interessant, da unser ganzes dorf nach cumbaya muss,um zu waehlen. meine mutter meinte, dass dann ganz viel busse, autos und menschen sich in diese eine richtung bewegen. dort wird dann gewaehlt und nebenbei wird wieder ueberall essen verkauft. es wird einfach aus allem ein kleines fest gemacht. gewaehlt wird von 7 uhr morgens bis 5 uhr nachmittags. zwei tage vor der wahl und einen tag danach gilt das trockene gesetz, ''lay seca'', welches den menschen verbietet alkohol zu kaufen und zu trinken. die polizei soll wohl sehr darauf achten, dass die menschen nicht betrunken zur wahl gehen. ausserdem gilt hier in ecuador wahlpflicht, wer nicht waehlen geht kann zum beispiel bis zu den naechsten wahlen keine bankgeschaefte mehr durchfuehren. bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll.
so das war es erstmal wieder
macht es jut
eure hannah
p.s. ich entschuldige mich hiermit, dass ich der deutschen rechtschreibung leider nicht hundertprozentig maechtig bin und auch keine kommata setzen kann.
ich hatte mit dem wochenende aufgehoert, an dem wir in lumbisi am kindergarten baeume pflanzen sollten. ja das haben wir auch in schoenstem sonnenschein und damit verbundener hitze getan. nach drei stunden pflanzen und graben hatte ich dann blasen an den haenden und war total im eimer:) war aber trotzdem nett mal eine koerperlich anstrengende arbeit zu verrichten, zumal es ja auch fuer einen guten zweck ist. diesen samstag geht´s wieder los. nach dem arbeiten ging es erst einmal duschen und dann nach tumbaco, einem nachbarort, zum shoppen. habe endlich so eine art vans gefunden, die mir gefallen und guenstig sind, juchuu!
sonntag sind wir dann tatsaechlich mit einem teil der familie in den zoo gefahren. die mutter, meine gastschwester, mein gastbruder mit frau und kind waren mit. sind ca. 1 1/2 stunden gefahren und haben unterwegs immer angehalten, um am strassenrand schoene fruechte fuer mich zum probieren zu kaufen. der zoo war dann so maessig schoen. toll war, dass wirklich alle tiere, bis auf die tiger, aus sued oder mittelamerika stammten. nicht so schoen waren die ueberfuellten kaefige, die zudem auch noch schmutzig waren.
zurueck zu hause hat mir die frau meines gastbruders die haare geschnitten. eigentlich hatte ich nur gefragt, wo man dies am besten tun koennte und dann stellte sich heraus, dass sie in einem frisoersalon arbeitet und mir jetzt gleich die haare schneiden koennte. so sass ich dann also mit handtuch umwickelt im wohnzimmer und hab mir in 20 min die haare schneiden lassen. richtig gut! sah hinterher auch wunderbar aus, viel besser als bei einem billigfrisoer.
danach bin ich dann mit lydia und woraphan nach cumbaya zu der abelina gefahren, um ein leckeres schokofondue mit fruechten zu machen und einen film anzuschauen. die fruechte, die wir gekauft haben waren zwar eigentlich nicht so richtig fuer fondue geeignet, aber es hat uns trotzdem allen gut geschmeckt:)
so und nun kommt unser tolles wochenende in baños. dort sind wir letzten freitag hin aufgebrochen. vormittags waren wir noch alle in quito, um unseren censo ausstellen zu lassen. der censo ist eine art identifikationskarte fuer uns hier in ecuador. ist ein jahr gueltig und wird von nun an immer bei uns sein, um uns auszuweisen.
um 12.30uhr haben wir dann einen expressbus nach baños genommen. sollte eigentlich genau 3 stunden bis zur ankunft dauern. da unser '' express'' bus aber jedes pupsdorf angefahren hat waren wir dann erst vier stunden spaeter da. war aber nicht so schlimm. haben uns dann ein nettes hostel gesucht und sind direkt etwas essen gegangen. waren in einem netten kleinen restaurante, in dem man mexikanisch und asiatisch essen konnte. der erste cocktail und wahrscheinlich der hoehenunterschied zu quito haben mich dann leider so umgehauen, dass ich einen kleinen kreislaufzusammenbruch hatte. war nicht so schoen, ging dann aber schnell wieder vorueber. nach dem essen ging es dann in ein herrlich heisses thermalbad. dafuer ist baños, wie der name schon sagt, sehr bekannt. ein becken war so heiss wie eine sehr sehr warme badewanne, ein anderes so eisig wie keine ahnung was und das dritte lag dann mit einer angenehmem temperatur dazwischen. war jedenfalls sehr erholend nach der langen busfahrt.
auf der ueberdachten dachterrasse gab es dann noch ein bier oder tee und ein spielchen zum abschluss.
samstag morgen sind wir relativ frueh aufgestanden und haben uns im ort fahrraeder ausgeliehen. mit denen ging es dann auf der ''wasserfallroute'' auf eine ca. 20km lange tour. unterwegs haben die jungen und ein maedel eine art bungeejumping gemacht und ich waere mit ihnen fast gestorben. hat aber allen sehr viel spass gemacht. anschliessend haben wir in einem kleinen ort rast gemacht und uns einen coolen wasserfall angeschaut. (fotos folgen)
abends haben wir dann eine kaeselastige, aber koestliche pizza beim italiener gegessen und sind danach etwas trinken und tanzen gegangen.
sonntag ging es dann leider wieder zurueck nach quito-lumbisi. diesmal aber schneller. zu hause war meine familie zum glueck ausser haus und ich konnte erstmal entspannen und auspacken. als sie wieder da waren musste natuerlich alles erzaehlt werden und ich habe ihnen mitgebrachte suessigkeiten uebergeben, die innerhalb der naechsten drei tage weggeputzt wurden. hat ihnen wohl geschmeckt:)
ja in der schule, in der ich arbeite hat sich einiges veraendert. ich unterrichte jetzt mit lydia zusammen eine fuenfkoepfige klasse alleine. die kinder koennen weder schreiben noch lesen und auch in mathe muss einiges getan werden. die groesse der klasse ist grossartig, mit den kindern zu arbeiten ist allerdings noch etwas schwierig. haben bis heute kein buch gehabt und mussten uns alle uebungen selbst ausdenken. ist gar nicht so einfach jemanden das lesen und das alphabet beizubringen. mit drei kinder laeuft es inzwischen schon sehr gut. sie koennen aber auch schon alle buchstaben und die zahlen bis hundert, darauf kann man gut aufbauen und sie lernen gut und engagiert mit. die anderen zwei maedels sind unsere problem kinder. sie koennen die zahlen erst bis max. 5 und auch nur ein oder zwei buchstaben. das groesste problem ist jedoch, dass sie keine lust haben zu lernen und zudem noch rotz frech sind. das habe ich noch nicht erlebt. wir schimpfen mit ihnen und sie lachen uns einfach ins gesicht. dann beschmeissen sie uns mit steinen oder ihrem anspitzer muell und machen alle sachen, die wir ihnen zum lernen gebastelt haben kaputt. die haben einfach keinen respekt und anstand. ich denke mir mal, dass ihr verhalten einen psychologischen hintergrund hat, aber eigentlich fuehle ich mich als voluntaer nicht dafuer verantwortlich mich damit zu beschaeftigen. haben jetzt beschlossen mit der direktorin zu reden, um ihr zu erklaeren, dass wir diese beiden nicht mehr unterrichten wollen. nehmen lieber andere kinder in die klasse auf, die auch hilfe brauchen, als uns die laune von diesen goeren verderben zu lassen. bin aber trotz alledem zuversichtlich, dass das eine nette zeit mit den schuelern werden wird, wenn wir uns einmal richtig eingearbeitet haben. ab naechster woche sollen wir dann auch in unsere anderen projekte, hoffe das klappt auch.
dieses wochenende ist mal nichts geplant. am sonntag sind wahlen in ecuador. ich glaube der kongress wird gewaehlt, bin mir da aber nicht sicher, da ich mich mit dem politischen vokabular noch nicht auskenne. wird aber bestimmt interessant, da unser ganzes dorf nach cumbaya muss,um zu waehlen. meine mutter meinte, dass dann ganz viel busse, autos und menschen sich in diese eine richtung bewegen. dort wird dann gewaehlt und nebenbei wird wieder ueberall essen verkauft. es wird einfach aus allem ein kleines fest gemacht. gewaehlt wird von 7 uhr morgens bis 5 uhr nachmittags. zwei tage vor der wahl und einen tag danach gilt das trockene gesetz, ''lay seca'', welches den menschen verbietet alkohol zu kaufen und zu trinken. die polizei soll wohl sehr darauf achten, dass die menschen nicht betrunken zur wahl gehen. ausserdem gilt hier in ecuador wahlpflicht, wer nicht waehlen geht kann zum beispiel bis zu den naechsten wahlen keine bankgeschaefte mehr durchfuehren. bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll.
so das war es erstmal wieder
macht es jut
eure hannah
p.s. ich entschuldige mich hiermit, dass ich der deutschen rechtschreibung leider nicht hundertprozentig maechtig bin und auch keine kommata setzen kann.
Freitag, 14. September 2007
Fotos
So das hat ja nun endlich geklappt mit den fotos. nun koennt ihr euch ja vielleicht ein bisschen vorstellen, wie es bei mir so aussieht.
das letzte mal wollte ich euch ja von unserem ausflug nach otavalo erzaehlen. da waren wir nun schon vor zwei wochen. jeden samstag gibt es dort einen grossen markt, auf dem die indigenas ihr waren verkaufen. es ist unglaublich was fuer schoene dinge man dort fuer wenig gel kaufen kann. ich habe mir eine schoene rote haengematte (9$) und eine kette (3$) gekauft.
danach waren wir bei einem Wasserfall, siehe foto, zu dem wir erstmal ein wenig halsbrecherisch hinwandern mussten. die jungs waren sogar im dichten wasserstrahl planschen, wir maedels haben lieber zugeschaut:)
auf der tour zurueck, in unserem privaten taxi, gabs bad boys I auf dvd, sehr entspannend, da wir alle etwas kaputt waren. abends ging es dann aber trotzdem noch nach quito zum feiern. der stadtteil, in dem ungefaehr alle diskotheken sind, heisst mariscal und hat wesentlich mehr zu bieten als unser bescheidenes kiel. hatten jede menge spass und haben viel getanzt.
danach kam dann erstmal unsere erste arbeitswoche, von der ich ja schon berichtet habe.
das letzte wochenende waren wir dann wieder unterwegs. am freitag in der mariscal feiern bis um halb vier. leider waren wir dann erst um fuenf zu hause, da die strasse nach lumbisi gesperrt war und der taxifahrer leider keine andere strecke kannte. mussten dann zurueck nach cumbaya und dort in ein anderes taxi steigen. dem entsprechend war ich samstag dann auch kaputt und hab nur geschlafen und ferngesehen. abends gab es dann fuer lydias gastvater eine geburtstagsfeier, die einigermassen langweilig war, da alle ziemlich muede waren. bin dann schon um halb zehn nach hause gegangen, um mein schlafdefizit nachzuholen.
achso und apropos geburtstagsfeier, da der vater schon am mittwoch geburtstag hatte, waren wir auch da schon zum essen eingeladen. und ratet mal, was die hannah da gegessen hat?
CUY= meerschweinchen. ja man soll es kaum glauben, aber es war sehr lecker. die haut ist ganz knusprig und das fleisch noch zarter als huehnchenfleisch.
Hier der Beweis
das letzte mal wollte ich euch ja von unserem ausflug nach otavalo erzaehlen. da waren wir nun schon vor zwei wochen. jeden samstag gibt es dort einen grossen markt, auf dem die indigenas ihr waren verkaufen. es ist unglaublich was fuer schoene dinge man dort fuer wenig gel kaufen kann. ich habe mir eine schoene rote haengematte (9$) und eine kette (3$) gekauft.
danach waren wir bei einem Wasserfall, siehe foto, zu dem wir erstmal ein wenig halsbrecherisch hinwandern mussten. die jungs waren sogar im dichten wasserstrahl planschen, wir maedels haben lieber zugeschaut:)
auf der tour zurueck, in unserem privaten taxi, gabs bad boys I auf dvd, sehr entspannend, da wir alle etwas kaputt waren. abends ging es dann aber trotzdem noch nach quito zum feiern. der stadtteil, in dem ungefaehr alle diskotheken sind, heisst mariscal und hat wesentlich mehr zu bieten als unser bescheidenes kiel. hatten jede menge spass und haben viel getanzt.
danach kam dann erstmal unsere erste arbeitswoche, von der ich ja schon berichtet habe.
das letzte wochenende waren wir dann wieder unterwegs. am freitag in der mariscal feiern bis um halb vier. leider waren wir dann erst um fuenf zu hause, da die strasse nach lumbisi gesperrt war und der taxifahrer leider keine andere strecke kannte. mussten dann zurueck nach cumbaya und dort in ein anderes taxi steigen. dem entsprechend war ich samstag dann auch kaputt und hab nur geschlafen und ferngesehen. abends gab es dann fuer lydias gastvater eine geburtstagsfeier, die einigermassen langweilig war, da alle ziemlich muede waren. bin dann schon um halb zehn nach hause gegangen, um mein schlafdefizit nachzuholen.
achso und apropos geburtstagsfeier, da der vater schon am mittwoch geburtstag hatte, waren wir auch da schon zum essen eingeladen. und ratet mal, was die hannah da gegessen hat?
CUY= meerschweinchen. ja man soll es kaum glauben, aber es war sehr lecker. die haut ist ganz knusprig und das fleisch noch zarter als huehnchenfleisch.
Am sonntag waren wir beim Mitad del Mundo. dies ist ein sehr touristisches dorf, in dem die ecuadorianer sachen an die touristen verkaufen. es gibt ein paar kleine museen, in denen ecuadorianische kunst ausgestellt wird, ein planitarium und ein monument, welches genau auf dem aequator stehen soll. die dort aufgezeichnete linie ist aber nicht die richtige. die wissenschaftler haben sich damals um glaub ich ca. 180m verrechnet.
die richtige linie verlaeuft im inti nan museum direkt neben dem mitad del mundo. dort kann man experimente machen, die einem beweisen, dass man auf dem oder neben dem aequator steht. das fand ich alles wesentlich interessanter als das touristische dorf.
am montag ging dann wieder eine neue sehr anstrengende woche in der schule los. die lehrer hier sind einfach unglaublich, die lassen einen dann einfach mal mit 30-50 kindern alleine und man muss selbst schauen, wie man damit zurecht kommt. eigentlich tut man das gar nicht, da die kinder einem einfach nicht zuhoeren. auch ohne sprachprobleme waeren wir fuer sie glaub ich keine autoritaetsperson. mal schauen wie wir damit so in zukunft umgehen werden.
dieses wochenende ist noch nichts konkretes geplant. morgen muessen erstmal alle voluntaere um 8 uhr in lumbisi sein, um baeume zu pflanzen. die organisation hier, FEVI, baut in lumbisi einen neuen kindergarten und da helfen alle mit. eigentlich eine schoene sache, aber acht uhr ist doch ein bisschen frueh meine ich:)
am sonntag gehe ich dann vielleicht mit meiner familie in den zoo in quito. das waere toll, wenn das klappen wuerde.
so das jetzt erst einmal zu dem, was ich hier in ecuador mache. irgendjemand hatte mich gefragt, was ich hier so esse. die antwort ist REIS. hatte ich mir ja schon gedacht. am anfang hab ich sogar morgens reis mit fleisch zu essen bekommen. habe dann ganz schnell gesagt, dass ich morgens nicht so viel essen kann und seit dem esse ich immer ZWEI eier, joghurt und einen kaffee. die eier haben mir am anfang doch sehr zu schaffen gemacht, aber man gewoehnt sich ja an alles und wenn ich mir mal alleine zu essen nehme, dann ess ich auch nur ein ei. einen eiweissschock hatte ich jedenfalls bis jetzt noch nicht. mittags gibt es immer einen teller suppe und einen teller reis mit fleisch oder fisch dazu einen frisch gepressten saft. die saefte sind auch einfach das aller beste hier am essen. so viele verschiedene freuchte wie hier hab ich auch wirklich noch nie irgendwo auf der welt gesehen, unglaublich lecker!!! zum abendessen gibt es dann nochmal einen teller reis. inzwischen freu ich mich auch schon immer auf das essen, wohingegen ich am anfang dachte ich koennte es ein jahr lang nicht aushalten mich so zu ernaehren.
so ich glaub das langt jetzt erstmal, ich hoffe euch hat es spass gemacht zu lesen, was ich hier so treibe, wenn ihr fragen habt zu irgendwelchen themen hier, dann schreibt mir einfach und ich werde berichten.
achso das wetter ist hier noch total schoen sommerlich und heiss, um euch ein wenig neidisch zu machen:)
bis denn ihr lieben
eure hannah
die richtige linie verlaeuft im inti nan museum direkt neben dem mitad del mundo. dort kann man experimente machen, die einem beweisen, dass man auf dem oder neben dem aequator steht. das fand ich alles wesentlich interessanter als das touristische dorf.
am montag ging dann wieder eine neue sehr anstrengende woche in der schule los. die lehrer hier sind einfach unglaublich, die lassen einen dann einfach mal mit 30-50 kindern alleine und man muss selbst schauen, wie man damit zurecht kommt. eigentlich tut man das gar nicht, da die kinder einem einfach nicht zuhoeren. auch ohne sprachprobleme waeren wir fuer sie glaub ich keine autoritaetsperson. mal schauen wie wir damit so in zukunft umgehen werden.
dieses wochenende ist noch nichts konkretes geplant. morgen muessen erstmal alle voluntaere um 8 uhr in lumbisi sein, um baeume zu pflanzen. die organisation hier, FEVI, baut in lumbisi einen neuen kindergarten und da helfen alle mit. eigentlich eine schoene sache, aber acht uhr ist doch ein bisschen frueh meine ich:)
am sonntag gehe ich dann vielleicht mit meiner familie in den zoo in quito. das waere toll, wenn das klappen wuerde.
so das jetzt erst einmal zu dem, was ich hier in ecuador mache. irgendjemand hatte mich gefragt, was ich hier so esse. die antwort ist REIS. hatte ich mir ja schon gedacht. am anfang hab ich sogar morgens reis mit fleisch zu essen bekommen. habe dann ganz schnell gesagt, dass ich morgens nicht so viel essen kann und seit dem esse ich immer ZWEI eier, joghurt und einen kaffee. die eier haben mir am anfang doch sehr zu schaffen gemacht, aber man gewoehnt sich ja an alles und wenn ich mir mal alleine zu essen nehme, dann ess ich auch nur ein ei. einen eiweissschock hatte ich jedenfalls bis jetzt noch nicht. mittags gibt es immer einen teller suppe und einen teller reis mit fleisch oder fisch dazu einen frisch gepressten saft. die saefte sind auch einfach das aller beste hier am essen. so viele verschiedene freuchte wie hier hab ich auch wirklich noch nie irgendwo auf der welt gesehen, unglaublich lecker!!! zum abendessen gibt es dann nochmal einen teller reis. inzwischen freu ich mich auch schon immer auf das essen, wohingegen ich am anfang dachte ich koennte es ein jahr lang nicht aushalten mich so zu ernaehren.
so ich glaub das langt jetzt erstmal, ich hoffe euch hat es spass gemacht zu lesen, was ich hier so treibe, wenn ihr fragen habt zu irgendwelchen themen hier, dann schreibt mir einfach und ich werde berichten.
achso das wetter ist hier noch total schoen sommerlich und heiss, um euch ein wenig neidisch zu machen:)
bis denn ihr lieben
eure hannah
Donnerstag, 6. September 2007
so hier sollten jetzt eigentlich fotos abgebildet sein, aber das klappt irgendwie noch nicht so richtig.
daher schreib ich euch jetzt lieber ein bisschen.
geht´s euch allen gut?
mir hier immer besser, obwohl es auch immer mal wieder momente gibt, an denen es nicht so richtig laeuft.
heute war auf jeden fall mein erster richtiger arbeitstag. eigentlich sollte der ja schon gestern gewesen sein, aber da haben lydia und ich nur eine stunde im buero der direktorien gewartet, um von ihr dan in 5 minuten zu hoeren das wir morgen, also heute um 7.30 uhr anfangen sollen zu arbeiten.
ja um 7.30 uhr waren wir dann also heute da. haben dann natuerlich noch ein wenig mehr gewartet, aber dann doch tatsaechlich angefangen. im moment helfen wir noch in einer klasse die kinder bschaeftigt zu halten, da die direktorin und ihre kolleginnen viel mit der anmeldung der kinder zu tun hat. deshalb arbeiten wir diese woche auch nur bis 10 uhr. ab naechster woche arbeiten wir dann 5 stunden von 7.30 bis 12.30. das wird am anfang bestimmt ganz schoen anstrengen, da die kinder die ganze zeit hilfe und aufmerksamkeit brauchen.
unsere klasse besteht so aus 40 schuelern. heute mussten sie nur einen kleinen text fuer ihre eltern von der tafel abschreiben und ein paar rechenaufgaben rechnen, allein das hat schon die aufmerksamkeit von einer lehrerin und lydia und mir beansprucht. bei der arbeit mit den kindern ist uns dann auch aufgefallen, das einige von ihnen noch gar nicht schreiben koennen. das war schon ganz schoen erschreckend, da sie schon in der vierten klasse sind und ihre klassenkameraden, das eigentlich alle koennen. keine ahnung warum man diese kinder nicht in eine andere klasse schickt. der stand bei dein mathematikkenntnissen ist auch sehr unterschiedlich. einige rechnen ganz fix, sodass sie viel zu frueh fertig waren, andere rechnen so langsam, dass wir mit ihnen noch eine halbe stunde laenger da bleiben mussten. gehen duerfen die kinder naemlich erst, wenn alle aufgaben fertig gerechnet sind.
ansonsten sind die schueler, aber alle sehr lieb und nett und wollen immer, dass man ihnen hilft, obwohl sie es eigentlich auch ganz gut alleine koennen.
so das erstmal zu meinem ersten schultag, werde euch dann berichten wie´s weiterhin so laeuft.
erzaehl euch dann auch noch was von meinem wochenende in otavalo und ganz vielleicht gibt´s ein paar bilder.
bis dann erstmal
eure hannah
daher schreib ich euch jetzt lieber ein bisschen.
geht´s euch allen gut?
mir hier immer besser, obwohl es auch immer mal wieder momente gibt, an denen es nicht so richtig laeuft.
heute war auf jeden fall mein erster richtiger arbeitstag. eigentlich sollte der ja schon gestern gewesen sein, aber da haben lydia und ich nur eine stunde im buero der direktorien gewartet, um von ihr dan in 5 minuten zu hoeren das wir morgen, also heute um 7.30 uhr anfangen sollen zu arbeiten.
ja um 7.30 uhr waren wir dann also heute da. haben dann natuerlich noch ein wenig mehr gewartet, aber dann doch tatsaechlich angefangen. im moment helfen wir noch in einer klasse die kinder bschaeftigt zu halten, da die direktorin und ihre kolleginnen viel mit der anmeldung der kinder zu tun hat. deshalb arbeiten wir diese woche auch nur bis 10 uhr. ab naechster woche arbeiten wir dann 5 stunden von 7.30 bis 12.30. das wird am anfang bestimmt ganz schoen anstrengen, da die kinder die ganze zeit hilfe und aufmerksamkeit brauchen.
unsere klasse besteht so aus 40 schuelern. heute mussten sie nur einen kleinen text fuer ihre eltern von der tafel abschreiben und ein paar rechenaufgaben rechnen, allein das hat schon die aufmerksamkeit von einer lehrerin und lydia und mir beansprucht. bei der arbeit mit den kindern ist uns dann auch aufgefallen, das einige von ihnen noch gar nicht schreiben koennen. das war schon ganz schoen erschreckend, da sie schon in der vierten klasse sind und ihre klassenkameraden, das eigentlich alle koennen. keine ahnung warum man diese kinder nicht in eine andere klasse schickt. der stand bei dein mathematikkenntnissen ist auch sehr unterschiedlich. einige rechnen ganz fix, sodass sie viel zu frueh fertig waren, andere rechnen so langsam, dass wir mit ihnen noch eine halbe stunde laenger da bleiben mussten. gehen duerfen die kinder naemlich erst, wenn alle aufgaben fertig gerechnet sind.
ansonsten sind die schueler, aber alle sehr lieb und nett und wollen immer, dass man ihnen hilft, obwohl sie es eigentlich auch ganz gut alleine koennen.
so das erstmal zu meinem ersten schultag, werde euch dann berichten wie´s weiterhin so laeuft.
erzaehl euch dann auch noch was von meinem wochenende in otavalo und ganz vielleicht gibt´s ein paar bilder.
bis dann erstmal
eure hannah
Mittwoch, 29. August 2007
Erste Woche
Hallihallo!
jetzt ist es mittwoch und schon ist so viel passiert. bin mal gespannt, ob das so weiter geht. Wahrscheinlich nicht, sobald ich anfange zu arbeiten.
arbeiten werde ich teilweise in einer grundschule in meinem ort und in einem krankenhaus in tumbacco, einen ort weiter. das ist genau das, was ich gerne machen wollte, freu mich sehr darueber=)
am sonntag hat ja wie ich schon erzaelt habe mein orientierungs camp angefangen. wir haben alle zusammen in einer ganz tollen finka(?) in tumbacco gewohnt. vom garten aus sah man die berge, wie uebringens ueberall hier, und die raeume waren schoen aus holz und stein. ganz nach meinem geschmack.
die organisation von fevi ist einfach spitze, ueberhaupt nicht so verplant wie ich mir das vorgestellt hatte. seit juni hat fevi eine neue mitarbeiterin sie heisst gina und ist aus den usa. sie ist so 25 jahre alt und super organisiert und lustig. sie begleitet uns jetzt die erste woche und auch weiterhin im jahr.
tagsueber haben wir etwas ueber fevi und ecuador im algemeinen gehoert und kennlernspiele gespielt. abends gings dann nach quito ins historische zentrum, wo wir eine kutschtour gemacht haben. auf diesem weg konnten wir sicher diesen teil von quito besichtigen, den man bei nacht nicht so ohne weiteres sehen kann.
am montag haben wir dann nochmal einen vortrag ueber die politik und wirtschaft in ecuador gehoert und einen spanisch einstufungstest gemacht. nachmittags gings wieder in die familien und fuer lydia und mich gleich wieder auf die fiesta, die bis montag einschliesslich sattfand. es gab ein traditionelles gericht fuer alle, fuer das man anscheinend nichts bezahlen musste. huenchen in einer supper mit einer art mais und bohnen. dazu gabs cerveza (bier).
nachdem wir unsere jacken von zu hause geholt hatten sind wir auf die fiesta tanzen gegangen. alle, einschliesslich der band auf der buehne, haben sich totgelacht uns gringos tanzen zu sehen. naja so sind wir gringos halt nech=) eigentlich haben wir genauso getanzt wie alle anderen auch..
um 10 uhr bin ich dann schon tot ins bett gefallen, so ganz hab ich mich noch nicht an die zeitdifferenz gewoehnt. wache immer noch um 6 uhr auf.
gestern, dienstag, haben wir von gina eine tour durch qumbaya bekommen und uns das office von fevi dort angeschaut. dann sind wir mit dem bus nach quito gefahren, wo wir nochmal eine fuehrung durch das historische centrum am tag bekommen haben. dort gibt es ganz viele schoene bauten aus der kolonialzeit. abends hab ich den dritten bruder in der familie mit seiner frau und tochter kennengelernt. die sind sehr nett. inzwischen komm ich auch mit dem rest der familie gut klar. als ich ihnen die karte von deutschland und meine fotos gezeigt habe, waren sie ganz begeistert. man muss einfach von sich aus auf sie zugehen und wenn ich erst einmal die sprache besser kann dann kann man auch noch mehr kommunizieren.
nach dem abendessen hab ich dann mit der kleinen schwester pinocchio auf spanisch geschaut, das war sehr suess, obwohl jasmin sich so gefuerchtet hat, dass sie angefangen hat zu weinen. danach hab ich versucht mich mit lesen wach zu halten, bin dann aber doch um halb zehn wieder eingeschlafen und um 6 wach gewesen. mal sehen wie das heute klappt=)
heute waren wir wieder in qutio und haben uns das national museum angeschaut. es war sehr interessant etwas mehr ueber die besiedelung ecuadors und der kultur der ecuadorianer zu erfahren.
mittags haben wir mexikanisch gegessen, im red hot chili peppers. von 3 bis 5 uhr hatte wir dann unsere ersten spanisch stunden. ich bin im ersten level, aber die lehrerin zieht den stoff so schnell durch, als waeren wir fortgeschrittene. das macht mir aber bis jetzt noch nichts, da ich die sprache ja schnell lernen moechte. den kurs haben wir drei wochen langen, jeden tag zwei stunden. wenn wir danach noch das beduerfnis haben mehr stunden zu nehmen ist das kein problem. also alles sehr gut organisiert!
so und jetzt ist e gleich halb sieben und wir werden uns auf den weg zu den familien machen. heute abend muss ich dann noch vokabeln lernen.
morgen gibt es eine intercultural learning night, freitag weitere volunteering activities und am samstag fahren wir zu einem markt wo idigenas ihr ware verkaufen, das wir bestimmt ganz toll.
ich wuensch euch alles liebe
hasta luego
hannah
jetzt ist es mittwoch und schon ist so viel passiert. bin mal gespannt, ob das so weiter geht. Wahrscheinlich nicht, sobald ich anfange zu arbeiten.
arbeiten werde ich teilweise in einer grundschule in meinem ort und in einem krankenhaus in tumbacco, einen ort weiter. das ist genau das, was ich gerne machen wollte, freu mich sehr darueber=)
am sonntag hat ja wie ich schon erzaelt habe mein orientierungs camp angefangen. wir haben alle zusammen in einer ganz tollen finka(?) in tumbacco gewohnt. vom garten aus sah man die berge, wie uebringens ueberall hier, und die raeume waren schoen aus holz und stein. ganz nach meinem geschmack.
die organisation von fevi ist einfach spitze, ueberhaupt nicht so verplant wie ich mir das vorgestellt hatte. seit juni hat fevi eine neue mitarbeiterin sie heisst gina und ist aus den usa. sie ist so 25 jahre alt und super organisiert und lustig. sie begleitet uns jetzt die erste woche und auch weiterhin im jahr.
tagsueber haben wir etwas ueber fevi und ecuador im algemeinen gehoert und kennlernspiele gespielt. abends gings dann nach quito ins historische zentrum, wo wir eine kutschtour gemacht haben. auf diesem weg konnten wir sicher diesen teil von quito besichtigen, den man bei nacht nicht so ohne weiteres sehen kann.
am montag haben wir dann nochmal einen vortrag ueber die politik und wirtschaft in ecuador gehoert und einen spanisch einstufungstest gemacht. nachmittags gings wieder in die familien und fuer lydia und mich gleich wieder auf die fiesta, die bis montag einschliesslich sattfand. es gab ein traditionelles gericht fuer alle, fuer das man anscheinend nichts bezahlen musste. huenchen in einer supper mit einer art mais und bohnen. dazu gabs cerveza (bier).
nachdem wir unsere jacken von zu hause geholt hatten sind wir auf die fiesta tanzen gegangen. alle, einschliesslich der band auf der buehne, haben sich totgelacht uns gringos tanzen zu sehen. naja so sind wir gringos halt nech=) eigentlich haben wir genauso getanzt wie alle anderen auch..
um 10 uhr bin ich dann schon tot ins bett gefallen, so ganz hab ich mich noch nicht an die zeitdifferenz gewoehnt. wache immer noch um 6 uhr auf.
gestern, dienstag, haben wir von gina eine tour durch qumbaya bekommen und uns das office von fevi dort angeschaut. dann sind wir mit dem bus nach quito gefahren, wo wir nochmal eine fuehrung durch das historische centrum am tag bekommen haben. dort gibt es ganz viele schoene bauten aus der kolonialzeit. abends hab ich den dritten bruder in der familie mit seiner frau und tochter kennengelernt. die sind sehr nett. inzwischen komm ich auch mit dem rest der familie gut klar. als ich ihnen die karte von deutschland und meine fotos gezeigt habe, waren sie ganz begeistert. man muss einfach von sich aus auf sie zugehen und wenn ich erst einmal die sprache besser kann dann kann man auch noch mehr kommunizieren.
nach dem abendessen hab ich dann mit der kleinen schwester pinocchio auf spanisch geschaut, das war sehr suess, obwohl jasmin sich so gefuerchtet hat, dass sie angefangen hat zu weinen. danach hab ich versucht mich mit lesen wach zu halten, bin dann aber doch um halb zehn wieder eingeschlafen und um 6 wach gewesen. mal sehen wie das heute klappt=)
heute waren wir wieder in qutio und haben uns das national museum angeschaut. es war sehr interessant etwas mehr ueber die besiedelung ecuadors und der kultur der ecuadorianer zu erfahren.
mittags haben wir mexikanisch gegessen, im red hot chili peppers. von 3 bis 5 uhr hatte wir dann unsere ersten spanisch stunden. ich bin im ersten level, aber die lehrerin zieht den stoff so schnell durch, als waeren wir fortgeschrittene. das macht mir aber bis jetzt noch nichts, da ich die sprache ja schnell lernen moechte. den kurs haben wir drei wochen langen, jeden tag zwei stunden. wenn wir danach noch das beduerfnis haben mehr stunden zu nehmen ist das kein problem. also alles sehr gut organisiert!
so und jetzt ist e gleich halb sieben und wir werden uns auf den weg zu den familien machen. heute abend muss ich dann noch vokabeln lernen.
morgen gibt es eine intercultural learning night, freitag weitere volunteering activities und am samstag fahren wir zu einem markt wo idigenas ihr ware verkaufen, das wir bestimmt ganz toll.
ich wuensch euch alles liebe
hasta luego
hannah
Samstag, 25. August 2007
¡Hola!
hallo ihr lieben!
hier nun schon mein erster post. gestern angekommen und schon im internet:) etwas langsamer, aber es funktioniert!
nun aber erstmal von anfang an. bin ja schon am mittwoch aufgebrochen richtung duesseldorf, um mich noch von meinen verwandten zu verabschieden und am freitag dann nach ecuador zu starten. die abende mit der familie waren sehr nett, aber eigentlich wollte ich dann nur noch los und den abschied hinter mich bringen. der ist dann auch sehr traenenreich ausgefallen und die stimmung hielt leider auch noch ein wenig im flugzeug an. meine stimmung schwankte so zu sagen zwischen himmel hoch jauchzend bis zu tode betruebt. aber ich hatte ja zwei nette maedels neben mir und so war der flug doch nett. der anflug auf quito war schon sehr bizzar, die stadt ist einfach mal mitten in die berge gebaut, sah echt toll aus. nach der ankuft waren alle bedenken auch erstmal verflogen. mit der passkontrolle gab´s keine probleme und die koffer sind auch alle heil angekommen. abgeholt hat uns ein gastvater, der englisch sprechen konnte, und uns mit seinem van zu unseren gastfamilien gefahren hat.
meine gastfamilie wohnt in lumbisi einem oertchen so 40 min von quito entfernt. die familie ist bis jetzt ganz nett, vielleicht auch sehr nett kann ich noch nicht so richtig einschaetzen, sie ueberlaesst einen sich ziemlich sich selbst. obwohl sie mich gestern mit zur fiesta mitgenommen haben und uns auch heute wieder in den ort gebracht haben. vielleicht bin ich ein wenig zu hart, aber ich hab noch nicht so ganz das gefuehl gehabt, dass sie mich als volunteer aufgenommen haben, weil sie interesse an menschen mit einer anderen kultur haben, sonder eher wegen des geldes. das bekommen sie naemlich leider doch. man muss dazu sagen, dass die familien auch nicht sehr viel geld haben, jedoch angeblich schon die freiwilligen als nebeneinkunft zu sich nehmen. also mal schaun, wie sich das so entwickelt, wenn ich mich in ein paar wochen oder monaten nicht hundert prozentig eingelebt habe, dann kann ich ja auch die familie noch wechseln. ansonsten ist in unserem ort dieses wochenende eine grosse fiesta zur feier eines heiligen. da ist abends immer viel feiern mit viel alkohol angesagt und tagsueber traditionelle darbietungen von einheimischen. das haben wir uns heute angeschaut, war total toll. heute abend gibt´s eine grosse disko in einem stadio, da werden wir wohl auch hin. ja wer sind denn eigentlich wir, also in meinem ort wohnen noch die lydia, mit der ich ja auch hingeflogen bin, und noch vier weitere freiwillige. zwei aus deutschland und zwei aus daenemark, die sind auch schon seit 3 wochen dort. in den orten um lumbisi herum sind dann noch ca 7 andere freiwillige, mit denen waren wir dann auch heute auf der fiesta verabredet.
der ort selber ist recht aermlich, verglichen zum beispiel mit einem anderen ort hier cumbaya, da gibt´s einige haeuser, die sehr vornehm aussehen und hinter mauern mit stacheldraht eingeschlossen sind. da bin ich mit meinem ort eigentlich sehr zufrieden, da ich ja die wirkliche kultur und auch die damit verbundene armut kennenlernen wollte. meine haeuslein, in dem ich wohne ist auch sehr einfach, aber ich hab mein eigenes zimmer, das ist toll. heute morgen bin ich aufgewacht und in den hinterhof/garten gegangen und da haben meine gastmutter und drei frauen aus dem ort doch tatsaechlich huehner gerupft und gekocht. das war dann doch recht urspruenglich fand ich.
meine gastfmilie setzt sich aus gasteltern, einer vier jaehrigen tochter und einem sohn, von dem ich nicht weiss wie alt er ist, vielleicht so 20.
im moment bin ich in einem internetcafe in cumbaya, den ort und die uni haben wir uns eben angeschaut.
das wetter ist hier sehr faszinierend, heute morgen und vormittag war strahlend blauer himmel und die sonne hat heiss gestrahlt jetzt ist nachmittag und der himmel ist bedekt, wird bestimmt gleich regnen. nachts ist es dann auch ziemlich frisch. es gibt hier uebrigens auch nur zwei jahreszeiten, sommer und winter.
morgen geht´s dann mit allen freiwilligen an einen uns noch umbekannt ort, an dem wir auch zusammen uebernachten werden. dort beginnt dann das orientierungsseminar. das haben wir auch noch die ganze naechste woche und montag und dienstag der folgenden woche.
so ich glaub das war´s jetzt auch erstmal, ich hoffe ich hab euch nicht all zu sehr irritirt, dass ich immer das thema gewechselt habe:)
machts jut und schreibt mir mal;)
hab euch alle lieb und versuche euch nicht zu sehr zu vermissen
hannah
hier nun schon mein erster post. gestern angekommen und schon im internet:) etwas langsamer, aber es funktioniert!
nun aber erstmal von anfang an. bin ja schon am mittwoch aufgebrochen richtung duesseldorf, um mich noch von meinen verwandten zu verabschieden und am freitag dann nach ecuador zu starten. die abende mit der familie waren sehr nett, aber eigentlich wollte ich dann nur noch los und den abschied hinter mich bringen. der ist dann auch sehr traenenreich ausgefallen und die stimmung hielt leider auch noch ein wenig im flugzeug an. meine stimmung schwankte so zu sagen zwischen himmel hoch jauchzend bis zu tode betruebt. aber ich hatte ja zwei nette maedels neben mir und so war der flug doch nett. der anflug auf quito war schon sehr bizzar, die stadt ist einfach mal mitten in die berge gebaut, sah echt toll aus. nach der ankuft waren alle bedenken auch erstmal verflogen. mit der passkontrolle gab´s keine probleme und die koffer sind auch alle heil angekommen. abgeholt hat uns ein gastvater, der englisch sprechen konnte, und uns mit seinem van zu unseren gastfamilien gefahren hat.
meine gastfamilie wohnt in lumbisi einem oertchen so 40 min von quito entfernt. die familie ist bis jetzt ganz nett, vielleicht auch sehr nett kann ich noch nicht so richtig einschaetzen, sie ueberlaesst einen sich ziemlich sich selbst. obwohl sie mich gestern mit zur fiesta mitgenommen haben und uns auch heute wieder in den ort gebracht haben. vielleicht bin ich ein wenig zu hart, aber ich hab noch nicht so ganz das gefuehl gehabt, dass sie mich als volunteer aufgenommen haben, weil sie interesse an menschen mit einer anderen kultur haben, sonder eher wegen des geldes. das bekommen sie naemlich leider doch. man muss dazu sagen, dass die familien auch nicht sehr viel geld haben, jedoch angeblich schon die freiwilligen als nebeneinkunft zu sich nehmen. also mal schaun, wie sich das so entwickelt, wenn ich mich in ein paar wochen oder monaten nicht hundert prozentig eingelebt habe, dann kann ich ja auch die familie noch wechseln. ansonsten ist in unserem ort dieses wochenende eine grosse fiesta zur feier eines heiligen. da ist abends immer viel feiern mit viel alkohol angesagt und tagsueber traditionelle darbietungen von einheimischen. das haben wir uns heute angeschaut, war total toll. heute abend gibt´s eine grosse disko in einem stadio, da werden wir wohl auch hin. ja wer sind denn eigentlich wir, also in meinem ort wohnen noch die lydia, mit der ich ja auch hingeflogen bin, und noch vier weitere freiwillige. zwei aus deutschland und zwei aus daenemark, die sind auch schon seit 3 wochen dort. in den orten um lumbisi herum sind dann noch ca 7 andere freiwillige, mit denen waren wir dann auch heute auf der fiesta verabredet.
der ort selber ist recht aermlich, verglichen zum beispiel mit einem anderen ort hier cumbaya, da gibt´s einige haeuser, die sehr vornehm aussehen und hinter mauern mit stacheldraht eingeschlossen sind. da bin ich mit meinem ort eigentlich sehr zufrieden, da ich ja die wirkliche kultur und auch die damit verbundene armut kennenlernen wollte. meine haeuslein, in dem ich wohne ist auch sehr einfach, aber ich hab mein eigenes zimmer, das ist toll. heute morgen bin ich aufgewacht und in den hinterhof/garten gegangen und da haben meine gastmutter und drei frauen aus dem ort doch tatsaechlich huehner gerupft und gekocht. das war dann doch recht urspruenglich fand ich.
meine gastfmilie setzt sich aus gasteltern, einer vier jaehrigen tochter und einem sohn, von dem ich nicht weiss wie alt er ist, vielleicht so 20.
im moment bin ich in einem internetcafe in cumbaya, den ort und die uni haben wir uns eben angeschaut.
das wetter ist hier sehr faszinierend, heute morgen und vormittag war strahlend blauer himmel und die sonne hat heiss gestrahlt jetzt ist nachmittag und der himmel ist bedekt, wird bestimmt gleich regnen. nachts ist es dann auch ziemlich frisch. es gibt hier uebrigens auch nur zwei jahreszeiten, sommer und winter.
morgen geht´s dann mit allen freiwilligen an einen uns noch umbekannt ort, an dem wir auch zusammen uebernachten werden. dort beginnt dann das orientierungsseminar. das haben wir auch noch die ganze naechste woche und montag und dienstag der folgenden woche.
so ich glaub das war´s jetzt auch erstmal, ich hoffe ich hab euch nicht all zu sehr irritirt, dass ich immer das thema gewechselt habe:)
machts jut und schreibt mir mal;)
hab euch alle lieb und versuche euch nicht zu sehr zu vermissen
hannah
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