Hallihallo!
jetzt ist es mittwoch und schon ist so viel passiert. bin mal gespannt, ob das so weiter geht. Wahrscheinlich nicht, sobald ich anfange zu arbeiten.
arbeiten werde ich teilweise in einer grundschule in meinem ort und in einem krankenhaus in tumbacco, einen ort weiter. das ist genau das, was ich gerne machen wollte, freu mich sehr darueber=)
am sonntag hat ja wie ich schon erzaelt habe mein orientierungs camp angefangen. wir haben alle zusammen in einer ganz tollen finka(?) in tumbacco gewohnt. vom garten aus sah man die berge, wie uebringens ueberall hier, und die raeume waren schoen aus holz und stein. ganz nach meinem geschmack.
die organisation von fevi ist einfach spitze, ueberhaupt nicht so verplant wie ich mir das vorgestellt hatte. seit juni hat fevi eine neue mitarbeiterin sie heisst gina und ist aus den usa. sie ist so 25 jahre alt und super organisiert und lustig. sie begleitet uns jetzt die erste woche und auch weiterhin im jahr.
tagsueber haben wir etwas ueber fevi und ecuador im algemeinen gehoert und kennlernspiele gespielt. abends gings dann nach quito ins historische zentrum, wo wir eine kutschtour gemacht haben. auf diesem weg konnten wir sicher diesen teil von quito besichtigen, den man bei nacht nicht so ohne weiteres sehen kann.
am montag haben wir dann nochmal einen vortrag ueber die politik und wirtschaft in ecuador gehoert und einen spanisch einstufungstest gemacht. nachmittags gings wieder in die familien und fuer lydia und mich gleich wieder auf die fiesta, die bis montag einschliesslich sattfand. es gab ein traditionelles gericht fuer alle, fuer das man anscheinend nichts bezahlen musste. huenchen in einer supper mit einer art mais und bohnen. dazu gabs cerveza (bier).
nachdem wir unsere jacken von zu hause geholt hatten sind wir auf die fiesta tanzen gegangen. alle, einschliesslich der band auf der buehne, haben sich totgelacht uns gringos tanzen zu sehen. naja so sind wir gringos halt nech=) eigentlich haben wir genauso getanzt wie alle anderen auch..
um 10 uhr bin ich dann schon tot ins bett gefallen, so ganz hab ich mich noch nicht an die zeitdifferenz gewoehnt. wache immer noch um 6 uhr auf.
gestern, dienstag, haben wir von gina eine tour durch qumbaya bekommen und uns das office von fevi dort angeschaut. dann sind wir mit dem bus nach quito gefahren, wo wir nochmal eine fuehrung durch das historische centrum am tag bekommen haben. dort gibt es ganz viele schoene bauten aus der kolonialzeit. abends hab ich den dritten bruder in der familie mit seiner frau und tochter kennengelernt. die sind sehr nett. inzwischen komm ich auch mit dem rest der familie gut klar. als ich ihnen die karte von deutschland und meine fotos gezeigt habe, waren sie ganz begeistert. man muss einfach von sich aus auf sie zugehen und wenn ich erst einmal die sprache besser kann dann kann man auch noch mehr kommunizieren.
nach dem abendessen hab ich dann mit der kleinen schwester pinocchio auf spanisch geschaut, das war sehr suess, obwohl jasmin sich so gefuerchtet hat, dass sie angefangen hat zu weinen. danach hab ich versucht mich mit lesen wach zu halten, bin dann aber doch um halb zehn wieder eingeschlafen und um 6 wach gewesen. mal sehen wie das heute klappt=)
heute waren wir wieder in qutio und haben uns das national museum angeschaut. es war sehr interessant etwas mehr ueber die besiedelung ecuadors und der kultur der ecuadorianer zu erfahren.
mittags haben wir mexikanisch gegessen, im red hot chili peppers. von 3 bis 5 uhr hatte wir dann unsere ersten spanisch stunden. ich bin im ersten level, aber die lehrerin zieht den stoff so schnell durch, als waeren wir fortgeschrittene. das macht mir aber bis jetzt noch nichts, da ich die sprache ja schnell lernen moechte. den kurs haben wir drei wochen langen, jeden tag zwei stunden. wenn wir danach noch das beduerfnis haben mehr stunden zu nehmen ist das kein problem. also alles sehr gut organisiert!
so und jetzt ist e gleich halb sieben und wir werden uns auf den weg zu den familien machen. heute abend muss ich dann noch vokabeln lernen.
morgen gibt es eine intercultural learning night, freitag weitere volunteering activities und am samstag fahren wir zu einem markt wo idigenas ihr ware verkaufen, das wir bestimmt ganz toll.
ich wuensch euch alles liebe
hasta luego
hannah
Mittwoch, 29. August 2007
Samstag, 25. August 2007
¡Hola!
hallo ihr lieben!
hier nun schon mein erster post. gestern angekommen und schon im internet:) etwas langsamer, aber es funktioniert!
nun aber erstmal von anfang an. bin ja schon am mittwoch aufgebrochen richtung duesseldorf, um mich noch von meinen verwandten zu verabschieden und am freitag dann nach ecuador zu starten. die abende mit der familie waren sehr nett, aber eigentlich wollte ich dann nur noch los und den abschied hinter mich bringen. der ist dann auch sehr traenenreich ausgefallen und die stimmung hielt leider auch noch ein wenig im flugzeug an. meine stimmung schwankte so zu sagen zwischen himmel hoch jauchzend bis zu tode betruebt. aber ich hatte ja zwei nette maedels neben mir und so war der flug doch nett. der anflug auf quito war schon sehr bizzar, die stadt ist einfach mal mitten in die berge gebaut, sah echt toll aus. nach der ankuft waren alle bedenken auch erstmal verflogen. mit der passkontrolle gab´s keine probleme und die koffer sind auch alle heil angekommen. abgeholt hat uns ein gastvater, der englisch sprechen konnte, und uns mit seinem van zu unseren gastfamilien gefahren hat.
meine gastfamilie wohnt in lumbisi einem oertchen so 40 min von quito entfernt. die familie ist bis jetzt ganz nett, vielleicht auch sehr nett kann ich noch nicht so richtig einschaetzen, sie ueberlaesst einen sich ziemlich sich selbst. obwohl sie mich gestern mit zur fiesta mitgenommen haben und uns auch heute wieder in den ort gebracht haben. vielleicht bin ich ein wenig zu hart, aber ich hab noch nicht so ganz das gefuehl gehabt, dass sie mich als volunteer aufgenommen haben, weil sie interesse an menschen mit einer anderen kultur haben, sonder eher wegen des geldes. das bekommen sie naemlich leider doch. man muss dazu sagen, dass die familien auch nicht sehr viel geld haben, jedoch angeblich schon die freiwilligen als nebeneinkunft zu sich nehmen. also mal schaun, wie sich das so entwickelt, wenn ich mich in ein paar wochen oder monaten nicht hundert prozentig eingelebt habe, dann kann ich ja auch die familie noch wechseln. ansonsten ist in unserem ort dieses wochenende eine grosse fiesta zur feier eines heiligen. da ist abends immer viel feiern mit viel alkohol angesagt und tagsueber traditionelle darbietungen von einheimischen. das haben wir uns heute angeschaut, war total toll. heute abend gibt´s eine grosse disko in einem stadio, da werden wir wohl auch hin. ja wer sind denn eigentlich wir, also in meinem ort wohnen noch die lydia, mit der ich ja auch hingeflogen bin, und noch vier weitere freiwillige. zwei aus deutschland und zwei aus daenemark, die sind auch schon seit 3 wochen dort. in den orten um lumbisi herum sind dann noch ca 7 andere freiwillige, mit denen waren wir dann auch heute auf der fiesta verabredet.
der ort selber ist recht aermlich, verglichen zum beispiel mit einem anderen ort hier cumbaya, da gibt´s einige haeuser, die sehr vornehm aussehen und hinter mauern mit stacheldraht eingeschlossen sind. da bin ich mit meinem ort eigentlich sehr zufrieden, da ich ja die wirkliche kultur und auch die damit verbundene armut kennenlernen wollte. meine haeuslein, in dem ich wohne ist auch sehr einfach, aber ich hab mein eigenes zimmer, das ist toll. heute morgen bin ich aufgewacht und in den hinterhof/garten gegangen und da haben meine gastmutter und drei frauen aus dem ort doch tatsaechlich huehner gerupft und gekocht. das war dann doch recht urspruenglich fand ich.
meine gastfmilie setzt sich aus gasteltern, einer vier jaehrigen tochter und einem sohn, von dem ich nicht weiss wie alt er ist, vielleicht so 20.
im moment bin ich in einem internetcafe in cumbaya, den ort und die uni haben wir uns eben angeschaut.
das wetter ist hier sehr faszinierend, heute morgen und vormittag war strahlend blauer himmel und die sonne hat heiss gestrahlt jetzt ist nachmittag und der himmel ist bedekt, wird bestimmt gleich regnen. nachts ist es dann auch ziemlich frisch. es gibt hier uebrigens auch nur zwei jahreszeiten, sommer und winter.
morgen geht´s dann mit allen freiwilligen an einen uns noch umbekannt ort, an dem wir auch zusammen uebernachten werden. dort beginnt dann das orientierungsseminar. das haben wir auch noch die ganze naechste woche und montag und dienstag der folgenden woche.
so ich glaub das war´s jetzt auch erstmal, ich hoffe ich hab euch nicht all zu sehr irritirt, dass ich immer das thema gewechselt habe:)
machts jut und schreibt mir mal;)
hab euch alle lieb und versuche euch nicht zu sehr zu vermissen
hannah
hier nun schon mein erster post. gestern angekommen und schon im internet:) etwas langsamer, aber es funktioniert!
nun aber erstmal von anfang an. bin ja schon am mittwoch aufgebrochen richtung duesseldorf, um mich noch von meinen verwandten zu verabschieden und am freitag dann nach ecuador zu starten. die abende mit der familie waren sehr nett, aber eigentlich wollte ich dann nur noch los und den abschied hinter mich bringen. der ist dann auch sehr traenenreich ausgefallen und die stimmung hielt leider auch noch ein wenig im flugzeug an. meine stimmung schwankte so zu sagen zwischen himmel hoch jauchzend bis zu tode betruebt. aber ich hatte ja zwei nette maedels neben mir und so war der flug doch nett. der anflug auf quito war schon sehr bizzar, die stadt ist einfach mal mitten in die berge gebaut, sah echt toll aus. nach der ankuft waren alle bedenken auch erstmal verflogen. mit der passkontrolle gab´s keine probleme und die koffer sind auch alle heil angekommen. abgeholt hat uns ein gastvater, der englisch sprechen konnte, und uns mit seinem van zu unseren gastfamilien gefahren hat.
meine gastfamilie wohnt in lumbisi einem oertchen so 40 min von quito entfernt. die familie ist bis jetzt ganz nett, vielleicht auch sehr nett kann ich noch nicht so richtig einschaetzen, sie ueberlaesst einen sich ziemlich sich selbst. obwohl sie mich gestern mit zur fiesta mitgenommen haben und uns auch heute wieder in den ort gebracht haben. vielleicht bin ich ein wenig zu hart, aber ich hab noch nicht so ganz das gefuehl gehabt, dass sie mich als volunteer aufgenommen haben, weil sie interesse an menschen mit einer anderen kultur haben, sonder eher wegen des geldes. das bekommen sie naemlich leider doch. man muss dazu sagen, dass die familien auch nicht sehr viel geld haben, jedoch angeblich schon die freiwilligen als nebeneinkunft zu sich nehmen. also mal schaun, wie sich das so entwickelt, wenn ich mich in ein paar wochen oder monaten nicht hundert prozentig eingelebt habe, dann kann ich ja auch die familie noch wechseln. ansonsten ist in unserem ort dieses wochenende eine grosse fiesta zur feier eines heiligen. da ist abends immer viel feiern mit viel alkohol angesagt und tagsueber traditionelle darbietungen von einheimischen. das haben wir uns heute angeschaut, war total toll. heute abend gibt´s eine grosse disko in einem stadio, da werden wir wohl auch hin. ja wer sind denn eigentlich wir, also in meinem ort wohnen noch die lydia, mit der ich ja auch hingeflogen bin, und noch vier weitere freiwillige. zwei aus deutschland und zwei aus daenemark, die sind auch schon seit 3 wochen dort. in den orten um lumbisi herum sind dann noch ca 7 andere freiwillige, mit denen waren wir dann auch heute auf der fiesta verabredet.
der ort selber ist recht aermlich, verglichen zum beispiel mit einem anderen ort hier cumbaya, da gibt´s einige haeuser, die sehr vornehm aussehen und hinter mauern mit stacheldraht eingeschlossen sind. da bin ich mit meinem ort eigentlich sehr zufrieden, da ich ja die wirkliche kultur und auch die damit verbundene armut kennenlernen wollte. meine haeuslein, in dem ich wohne ist auch sehr einfach, aber ich hab mein eigenes zimmer, das ist toll. heute morgen bin ich aufgewacht und in den hinterhof/garten gegangen und da haben meine gastmutter und drei frauen aus dem ort doch tatsaechlich huehner gerupft und gekocht. das war dann doch recht urspruenglich fand ich.
meine gastfmilie setzt sich aus gasteltern, einer vier jaehrigen tochter und einem sohn, von dem ich nicht weiss wie alt er ist, vielleicht so 20.
im moment bin ich in einem internetcafe in cumbaya, den ort und die uni haben wir uns eben angeschaut.
das wetter ist hier sehr faszinierend, heute morgen und vormittag war strahlend blauer himmel und die sonne hat heiss gestrahlt jetzt ist nachmittag und der himmel ist bedekt, wird bestimmt gleich regnen. nachts ist es dann auch ziemlich frisch. es gibt hier uebrigens auch nur zwei jahreszeiten, sommer und winter.
morgen geht´s dann mit allen freiwilligen an einen uns noch umbekannt ort, an dem wir auch zusammen uebernachten werden. dort beginnt dann das orientierungsseminar. das haben wir auch noch die ganze naechste woche und montag und dienstag der folgenden woche.
so ich glaub das war´s jetzt auch erstmal, ich hoffe ich hab euch nicht all zu sehr irritirt, dass ich immer das thema gewechselt habe:)
machts jut und schreibt mir mal;)
hab euch alle lieb und versuche euch nicht zu sehr zu vermissen
hannah
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